Shorts Attack Chronik

Die Programmübersicht von 2002 bis heute – im Juli 2010 feierten wir die 100ste Ausgabe!

April 2012:

The Kids are alright!

Voll des Sturm und Drang, die Eltern im Nacken, Flausen und Visionen im Kopf: Willkommen zum Crashkurs Jugend!

Zuerst die Pubertät (One Minute Puberty), dann Schlagabtauch in Sachen Liebe: Weiblicherseits wird sie mit Überrumpelung und männlicherseits mit Musikgeschmack erkämpft (Bitch). Der Berlinale-2012-Gewinner „Julian“ parodiert die Jugend von Julian Assange, wonach der Ernst des Lebens bei einer harmlosen Zugfahrt mit wegweisenden Herausforderungen aufwartet (Barbakan – interfilm-winning 2011). Kommunikation ist in bei den Kids: Am Handy nimmt sie bisweilen skurrile Formen an (Talks: Kids).

Sei froh um die Familie, die dich umgibt – oder sei es nicht: Wenn die Eltern am nerven sind, muss was getan werden (Beast). Doch wenn die Kids in der Nachbarschaft nerven, hast Du verloren Alter (Soft – interfilm-winning 2007). Zum Glück ist Berlin-Neukölln ein Vorbild, wenn es um Mut und Leidenschaft geht und um die Kraft, sich durchzusetzen (Little Miss Neukölln) – Es lebe die Jugend!

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März 2012:

Wo die Liebe hinfällt

Überraschung! Die Liebe ist voller Tücken, nichts ist absehbar. Auf ins Abenteuer: Erlebe Geschichten, die leidenschaftlich aufs Ganze gehen.

Oft fällt die Liebe sprichwörtlich voll auf die Fresse. Casanovas erleben Wunder des Schreckens (Der Aufreißer), Schwule Partys feiern den Hetero (Flamingo Pride), Geburten erweisen sich als Liebestest (Born and Raised), das Coming Out war schon immer eine spannende Sache und Einsamkeit muss kein Grund zum Trauern sein (Hopp).

Ob Supermarkt (Discount Love), Nachtbarschaftsbegegnungen (Sugar & Murmurs) oder das gezielte Anwerben eines Fortpflanzungspartners (Handstand): Die Liebe steht stets auf der Probe und wird, wenns klappt, ziemlich geil.

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Februar 2012:

Überfall! – Take the money and run …

Geld alle? Dann geh zur Bank! Oder zur Tanke. Aber Achtung: Überfallgefahr!

10 Kurzfilme zeigen, wie Profis und Amateurverbrecher mehr oder weniger erfolgreich an Bares kommen.

Ob Untote, kriminelle Konkurrenz, die falsche Telefonnummer oder aufkommende Vatergefühle – irgendwas kommt meist dazwischen und macht es komplizierter als man dachte. Mit Florian Lukas und Inga Busch in einem Klassiker!

Hände hoch, Augen auf!

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Januar 2012:

Heidi Reloaded – Ab in die Schweiz!

Die Schweizer, die sind lustig: Willkommen zu Kurzfilm-Leckerlis aus Schweizer Produktion!

Klassiker und Neuheiten im wilden Stil- und Sprachenmix behandeln alpine Exkursionen, häusliche Desaster, die Begegnung mit Ausländern, Selbstrefklektion, Skisport, klassische Musik, das Tier im Zeitgenossen, den Wahnsinn in ihm auch und auch allerlei ästhetisch anspruchsvollen Schabernack. Die Schweiz ist eine Kur wert: Auf zu einer Berg- und Talfahrt zwischen emotionalen Gipfeln und bizarr frivolen Niederungen!

Beim im November stattgefundenen 27. Internationalen Kurzfilmfestival Berlin konnte die Schweiz bereits in vier Kurzfilmprogrammen die Massen begeistern, nun trägt Shorts Attack die Botschaften weiter, weit hinaus in die Welt. Lass uns die Heidi-Klischees prüfen und genießen: ab in die Schweiz!

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Dezember 2011:

Heavy Christmas!

Filme zum Fest, ein Programm, das fetzt!

Die Shorts Attack-Weihnachtsgeschichte erzählt von fremd-vertrauten Wesen, von den Kumpels der Religionsgeschichte und deren modernen Inkarnationen.

Willkommen auf dem Weihnachtsmarkt, in einem opulenten Kirchenepos und bei Jesus zu Hause.

Es gilt einen Selbstmörder zu retten (Santa), mit einem Schwein auf dem Weg in die Backröhre zu zittern, mit einem modernen Mädel in einer verruchten Weihnachtsstadt zu fiebern und einem durchgeknallten Weihnachtsbaum aus dem Weg zu gehen. Animationen, große Kino-Erzählungen, freche Nummern, Splatter, Thriller und Fantasie!

Wir wünschen ein frohes Fest.

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November 2011:

Nature Calling: Filme retten die Welt!

Das globale Dilemma zwischen Mensch und Natur in 14 nachhaltigen Werken:

Sie zielen ins Herz unserer Empfindungen, wollen aufrütteln, ohne dabei das Feld der guten Unterhaltung zu verlassen.

Das Programm, eine Auswahl des interfilm-Festivalschwerpunkts “Fokus Umwelt” (Nov. 2011), verdichtet die brisanten Themen auf intensiv analytische, grotesk ironische und bisweilen narrativ bizarre Weise:

Lerne die Kühe der Zukunft kennen, denke über Fischfang und Wassermangel nach, besuche die Energiegewinnung auf der Couch, blicke auf die Klimafolgen in Afrika, kaufe Plastiktüten und werfe sie weg, und sei gewiss: Hamburger werden dich fressen!

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Oktober 2011:

Deutsch für Profis

Helden der Mundart!

Wie uns der Schnabel gewachsen ist: Dialekte sind ein Fest der deutschen Sprache.

Und wenn der Dialekt den Film erobert, ist das Groteske garantiert.

Wir besuchen in 12 Beiträgen deutschsprachige Regionen und dabei gilt: Wer am schrägsten schwatzt, gewinnt!

 

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September 2011

Terrorwarnung!

Don´t panic, take care!

Willkommen zum Bombenprogramm: Die Anschläge des 11. September jähren sich das 10. Mal und geben Anlass zu Besinnung auf sichere Zeiten.

Die Bombengefahr ist allgegenwärtig und findet in hohem Maße auch in unseren Köpfen statt. Schon Kids – wir werden es sehen – stehen auf die totale Zerstörung. Der Alltag als Krieg dagegen heißt Angst: Nimm einen Bus in Israel oder sitze im falschen Restaurant! Panik dagegen wird sich als schlechter Ratgeber und Videoüberwachung als der hilflose Versuch nach Sicherheit erweisen.

Das Programm geleitet uns aufs Glatteis der Weltwahrnehmung: Es wird uns Plutonium angeboten, wir müssen am Flughafen durch den Sicherheitscheck und werden vor Computerviren selbst im Kino nicht sicher sein!

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August 2011

ROCK THE WALL – 50 Jahre Mauerbau

15 Filme in 90 Minuten! – Bizarre Stasifilme treffen auf Beobachtungen im Mauerstreifen, DEFA-Perlen, Happenings und Musikclips: “Rock the Wall” fühlt dem Sound des Kalten Krieges nach.

Tatort Bernauerstrasse: Das preisgekrönte Werk “Die Aussicht” von 1965 folgt Vorkommnissen an der Erstversion der Berliner Mauer. Tatort Kreuzberg: Punks machen in den 80ern Performance an der Mauer und Bürger werfen Teddybären über sie hinweg.

Die Regime-Täter der DDR bleiben im Hintergrund, doch das Vorgehen der Staatssicherheit bezeugt sich in mehreren Original-Beiträgen der Stasi-Unterlagen-Behörde als paranoider Tick. Wir zeigen u.a. einen nachgestellten Fluchtversuch und Geschehnisse am Checkpoint Charlie. Musikalisch geht es weiter: Die Hauptstadt der DDR feiert sich in einem prächtigen Imagefilm der 70er, Rockmusiker nutzen die Mauer als Kulisse und Kader und Neugenossen können auch zu kommunistischen Hymnen mitsingen. Und obacht: Der Mauerfall kommt als videokunstintensives Fest.

Vor zwei Jahren würdigte interfilm in “Ostfront / Westfront” dem Jubiläum “25 Jahre Mauerfall” als Festivalschwerpunkt. Die Ausgabe “Rock the Wall” bei Shorts Attack ist eine Essenz daraus.

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Juli 2011:

Beach me: Sommer, Sonne, Strand!

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Badespaß und Strandvergnügen! Shorts Attack widmet sich im Juli dem frohen Treiben zwischen Sonnenbrand, Sandburg und Abkühlung.



Juni 2011:

Sturzflug: Der Traum vom Fliegen

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Diesmal kommt Shorts Attack im Sturzflug! Mit Visionen wider die Schwerkraft: Zwischen Himmel, Weltall und Erde erzählt der uralte Traum vom Fliegen Geschichten von Freiheit und Sehnsucht.

Sei leicht wie eine Feder: Die im Programm versammelten 12 Werke sind Mutproben, Experimente und fantastische Abenteuer.

Sie zeigen die Lust des Abhebens, führen bisweilen zur Bruchlandung, und bestätigen auf originelle bis groteske Weise, dass nichts unmöglich ist. Laß uns abheben!

 



Mai 2011:

Helden der Arbeit

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Was wäre das Leben ohne Arbeit, was wäre die Arbeit ohne Helden!

In 8 meisterhaften Kurzfilmen widmet sich Shorts Attack im Mai außergewöhnlichen Vorkommnissen zwischen Arbeit, Alltag und Anarchie. Auf die Strategie kommt es an, ob zwischen Hartz 4, Weltwirtschaft, Fließband und Stress was im Geldbeutel ist. Bürohamster, Karrieristen, Grüßenwahnsinnige und Yuppies kämpfen auf mutige, innovative oder originelle Art und Weise um das Überleben.

Auf die Karriere!

April 2011:

Zombie Love!

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Zombies greifen an! Sie kommen meist nachts, rennen verstört durch die Welt und wollen uns an den Kragen: Mutanten, Mörder, Monster. Willkommen zum heiteren Gruselprogramm!

März 2011:

RECLAIM THE STREETS: Wir sind die Stadt!

Streetart, urbane Überraschungen, Action!

Bei Shorts Attack im März folgt die Stadt dem Spieltrieb und ist offen für Visionen der unterschiedlichsten Art.

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Die Helden sind putzmunter: Die einen machen das Urbane zur Projektionsfläche, andere sind sportlich oder politisch, ordnungsversessen oder verträumt. Graffiti wird zum Leben erweckt, Wahlkampf wird ironisch beobachtet, Kinder arbeiten, und jede Menge durchgeknallte Ideen und Aktionen freuen sich auf die Begeisterung der Massen.

Ob als Realfilm, Animation, Kunst oder Dokumentarfilm, die weit über ein Dutzend Beiträge zeugen vom Mut, den öffentlichen Raum zu erobern. Mitmachen, reclaim your streets!

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